Monsooned Malabar Kaffee

100 % Arabica aus Indien

Monsoon Malabar genießt in Indien den Status einer geografischen Indikation. Der Legende nach wurde der Kaffee von den britischen Kolonien auf Holzschiffen nach England geliefert. Während der Monsunmonate waren die Kaffeebohnen ständiger Feuchtigkeit ausgesetzt. Dabei entstand die einzigartige Weichheit des Kaffees, den Kaffeeliebhaber noch heute so sehr schätzen. Mehr über das heutige Monsooning lesen Sie am Ende der Seite.

Unsere Noten: dunkle Schokolade, Zedernholz.

Säureprofil: kaum Säure.

Sonstige Charakteristika: komplexes Aroma, anhaltend weich am Gaumen.

Wir empfehlen den Monsooned Malabar Kaffee für die Zubereitung in Filterkaffeemaschine, Handfilter, Vollautomaten oder French Press (Stempelkanne). Bitte bei der Bestellung "ganze Bohne" bzw. den gewünschten Mahlgrad auswählen.

Sidamo, Caffe Crema, 250 g

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Monsooned Malabar Kaffee von Moccamondo: Aroma durch und durch.

Beim Monsooning ahmen die indischen Kaffeeproduzenten an der Malabar-Küste einen Prozess aus Zeiten vor der Industrialisierung nach. Damals hatte der Kaffee beim Verschiffen auf hölzernen Frachtseglern an Volumen zugenommen und an Aroma gewonnen. Heute wird dieser Spezialitätenkaffee in belüfteten Lagerhäusern den feuchten Monsunwinden ausgesetzt. Mit dem gleichen Effekt, wie damals: Der Kaffee hat dadurch weniger Säure und erhält seinen unverwechselbaren, feinwürzigen Geschmack.

In unserer schonenden Trommelröstung wird aus dem Monsooned Malabar ein besonders komplexer und aromatischer Arabica. Anklänge von dunkler Schokolade, ein Hauch von Gewürzen und Zedernholz und das herrlich weiche Gaumengefühl machen ihn zum Verwöhnkaffee.

Monsooned Malabar: der indische Arabica mit dem weichen Charakter.


Der Monsooned Malabar ist absolut einzigartig in Indien und eine unvergleichliche Rarität. Dieser Kaffee wird auf ungewönliche Weise behandelt. Warum eigentlich? Der Prozess des Monsunierens entstand nicht absichtlich, sondern wurde eher durch Zufall in den 1950er Jahren entdeckt: Damals wurde der Kaffee von Indien nach Europa in hölzernen Frachtsegelbooten verschifft und unter Deck in einer feuchten, heißen und undichten Atmosphäre verstaut. Nach der fast sechsmonatigen Seereise in Europa angekommen, hatte sich die Farbe des Kaffees von grün zu blassgold verändert und die Bohnen waren durch die Aufnahme von Luftfeuchtigkeit angeschwollen, also vergrößert. Dabei erhielten sie einen unvergleichlich guten Geschmack.

Um diesen Effekt der ehemals langen, feuchten Reise zu simulieren, werden heute die ursprünglich sonnengetrockneten Bohnen in belüfteten Lagerhäusern gelagert, bis in den Monaten Juni bis September die feuchten Südwest-Monsun-Winde des Arabischen Meeres einsetzen. Dann werden die Seiten der Gebäude geöffnet. Die feuchten Monsunwinde zirkulieren um den Kaffee und lassen ihn auf etwa das anderthalbfache der ursprünglichen Größe anschwellen. Dabei entsteht der jener besondere Geschmack. Über 12 bis 16 Wochen werden die Kaffeebohnen mehrmals täglich von Hand gewendet. Das sorgt für eine gleichmäßige Feuchtigkeitsaufnahme. 

Besondere Merkmale: goldene, helle Farbe der Rohbohnen, sehr große Bohnengröße, extrem leichtes Gewicht.

Anbauhöhe: 1.100 bis 1.200 Meter

Ernte: Oktober bis Februar